„Ausgelassene Stimmung zu Silvester“ – Polizeimeldung in Köln

In der Silvesternacht werden werden im Kölner Hauptbahnhof mehrere Frauen angegriffen, sexuell belästigt und von eine Gruppe von Männern systematisch angegangen und der Präsident der Bundespolizei sagt doch tatsächlich, dass man nichts mitbekommen hätte, sondern erst durch die Anzeigen davon erfahren hat und das obwohl er behauptet „[…] Wir waren mit starken Kräften im Einsatz.“

Wie kann so etwas sein? Gerade wenn man die Vorgeschichten des Kölner Hauptbahnhofs bedenkt, z.B. Hooligan-Ausschreitungen auf dem Bahnhofsvorplatz 2014 oder den Kofferbomber 2006, die Tatsache, dass es ich um einen Verbindungs- und Umsteigebahnhof in Richtung Frankreich und Belgien (also quasi einen Grenzbahnhof) handelt, der derzeit erhöhten Terrorgefahr, sollte man doch als Bürger dieses Staates zumindest davon ausgehen können, dass die Bundespolizei und auch der Bahn eigene Sicherheitsdienst Ihren Bahnhof im Blick haben.


Kameraüberwachung erweist sich wieder einmal als reine Beruhigungsmaßnahme


Man kann heutzutage in größeren Städten unserer Republik keinen Bahnhofsvorplatz oder Bahnhof mehr betreten, ohne von Kameras beobachtet zu werden. Überall hängen Hinweisschilder, dass diese Bereiche kameraüberwacht werden, doch wo sind denn jetzt die Bilder von den Übergriffen? Wo sind die Aufnahmen der Täter? Warum hat niemand in der Kameraüberwachung gesehen, was da passiert und hat entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen? Zeigt sich in diesem massiven Angriff nicht wieder einmal, dass die Sicherheit durch Kameras keine wirkliche Sicherheit, sondern nur ein Eingriff in die Privatspähre und die Freiheit der Bürger ist. Als es um die Einführung der Kameraüberwachung ging wurde die verbesserte Sicherheit, die abschreckende Wirkung und die verbesserte Strafverfolgung hingewiesen. In der Propaganda des Staates wurde die „Sicherheit“ des Bürgers über dessen Recht auf Freiheit gestellt, aber was nützt die Kameraüberwachung denn, wenn offenbar niemand hinsieht?

Wir reden hier über einen Bahnhof, einen besonders schützenswerten Bereich und ein taktisch wichtiges Ziel. Wie kann es sein, dass in unserem Land der Rechtstaat und seine Organe immer dann versagen, wenn sie wirklich mal gebraucht werden? Wo ist der Schutz der Bürger für den wir alle Steuern bezahlen? Was haben die betroffenen, jungen Frauen davon, dass „Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt wird“, wenn wir hier in Deutschland nicht mehr genug Geld für unsere Sicherheitskräfte vor Ort haben?


…und der feministische Aufschrei bleibt stumm


Wenn es um Frauenquoten in Vorständen von Unternehmen geht oder um eine „falsche“ Äußerung eines Politikers gegenüber einer Sekretärin, wenn es darum geht wie unglaublich ungerecht Frauen in unserem Land behandelt werden, wenn es um die Entlohnung ihrer Arbeit oder die Anerkennung der Leistungen eine Mutter geht, die sich um die Erziehung ihrer Kinder kümmert oder wenn doch tatsächlich eine Frau in der heutigen Zeit sagt, dass sie mit einer klassischen Rollenverteilung in der Familie kein Problem hat, immer dann geht ein feministischer Aufschrei durch die Republik. Plötzlich sind die Zeitungen voll von Kommentaren und Interviews besorgter Frauen, die sich um die Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft sorgen und die das Fehlverhalten der Männerwelt lauthals anprangern.

Manche dieser Kommentare gehen so weit, dass man sich als Mann in dieser Republik fragen muss, ob es denn heute auf klassischen Wege überhaupt noch erlaubt ist eine Frau kennenzulernen und anzusprechen oder ob jedes Kompliment gegenüber eine unbekannten Frau gleich als sexuelle Belästigung ausgelegt wird.

Doch wo bleibt dieser Aufschrei jetzt? Wo sind die Feministinnen, die sich vor die Kamera stellen und diese Übergriffe verurteilen? Wo sind die Aktivistinnen, die eine Demonstration für die Rechte der Frau und den respektvollen Umgang auf die Beine stellen? Warum stellt niemand aus der Reihe der feministischen Vereinigungen und Gruppen Forderungen nach mehr Sicherheit, besserer Ausstattung der Polizei, härteren Strafen oder effizienteren Ermittlungsmöglichkeiten? Ein sehr schöner Artikel erschien hierzu in der NRW.jetzt

Handelt es sich etwa um ein Thema, das nicht so prestigeträchtig ist? Ist es einfacher mit einem deutschen Politiker hart ins Gericht zu gehen oder Vorstände von Unternehmen anzugreifen? Sich zu äußern macht einen immer angreifbar und bei diesen Angriffen handelt es sich nuneinmal um eine für deutsche Verhältnisse „schwierige“ Tätergruppe. Eine Tätergruppe, bei der wir unds auf Grund unserer Geschichte immer etwas schwer tun mit klaren Worten. Unsere Geschichte darf aber nicht als Grund für Schweigen dienen, denn Schweigen war es, welches zu der Entwicklung unserer Geschichte geführt hat!


„Jetzt bloß nichts gegen Ausänder sagen“-Parolen lenken nur unnötig ab!


Es war eine Gruppe oder mehrere Gruppen von Menschen mit ausländischer Herkunft, wäre es eine Gruppe Deutscher gewesen, würde ich nicht anders sprechen und würde auch nichts anderes fordern.

Ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören oder lesen, wenn ich jetzt wieder überall die netten facebook Banner und Grafiken sehe, die sich darum bemühen zu zeigen, wie unglaublich Ausländerfreundlich wir doch alle sind, in dem man eine Grafik teilt auf der darauf hingewiesen werden, dass „Arschlöcher und keine ethnischen Gruppen Frauen vergewaltigen“ oder ähnliche Banner, die nur von dem eigentlich Problem ablenken und überhaupt nichts bringen!

Es ist mir doch vollkommen egal woher diese Idioten stammen, ob aus Frankreich, Afrika oder aus dem tiefsten Niederbayern. Idioten gibt es überall und alle verdienen eine harte Strafe!!

Fakt ist der Rechtstaat stößt bei solchen Angriffen an seine Grenzen, denn abgesehen davon, dass man erstmal die Täter ermitteln muss, um sie überhaupt verurteilen zu können, muss man dann auch noch entscheiden, wie man sie bestrafen kann und was angemessen ist. Doch eines ist sicher, solche Übergriffe spielen den extremen in unserem Land immer wunderbar in die Karten und wenn wir nicht langsam mal die Augen aufmachen und mit diesem „bloß nicht Stellung beziehen“ aufhören, dann werden wir nur miterleben, wie die rechten Teile unserer Gesellschaft immer stärker werden, denn diese Gruppen leben vor allem von einem von Angst!

Und Angst wird nicht dadurch bekämpft, dass man nun mal wieder anfängt die multikulturelle Gesellschaft zu beschwören, für Verständnis für die Flüchtlinge zu werben und mit irgendwelchen Aufklärungskampagnen dafür sorgen zu wollen, dass Menschen, die nicht i unserem Wertesystem aufgewachsen sind, verstehen wie eine Demokratie funktioniert oder das das Land von dem sich so viele Flüchtlinge angezogen fühlen nur funktioniert, weil es hier eben keine Rolle spielen darf welche Glaubensrichtung man hat, welches Geschlecht, welche Hautfarbe oder welche Meinung. Wir haben uns hier alle an Gesetze und Regeln zu halten und wer das nicht tut verdient eine Strafe und das unabhängig von seiner Herkunft oder seinem Weltbild!

Es geht nicht darum ethnische Gruppen unter Generalverdacht zu stellen, es geht darum realistisch zu prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt.


Abschiebung ist eine Möglichkeit


 

Ich bin nicht immer einer Meinung mit der CSU, in der Regel bin ich eher anderer Meinung, aber wenn es um Straftaten und Abschiebung geht, dann stimme ich Ihnen zu!

Ein Straftäter, der hier in Deutschland noch das Gastrecht besitzt, weil er Asyl beantragt hat oder versucht einzuwandern, sollte in sein Heimatland zurückgeschickt werden!

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